Meditation und mehr...

von Andrea Ebenhöch 9. März 2026
Wir brauchen als Kind Grenzen und Regeln von außen, um uns sicher zu fühlen und uns gut entwickeln zu können. Aber wenn wir älter werden, werden wir stärker und unsere Individualität nimmt zu. Das korreliert oft mit den Erwartungen unserer Eltern, natürlich auch der Gesellschaft, in der wir leben. Elternschaft ist nicht immer leicht. Wir machen viele Fehler und sind manchmal unsicher und wenn wir gut hinsehen, können wir erkennen, dass wir sind wie unsere Eltern - fehlbar. Das liegt einfach in der Natur der Dinge und der Dualität. Wenn wir achtsamer und bewusster werden, erkennen wir die Verletzungen, die daraus resultieren und die Blockaden, die sich daraus entwickeln. Aber durch das Selbstmitgefühl mit unseren eigenen verletzten inneren Kindern, können wir mit der Zeit auch Mitgefühl für unsere Eltern entwickeln, die es oft nicht besser wussten oder konnten, weil sie emotional, mental oder physisch überfordert waren. (Psychopathen sin hier nicht gemeint) Wenn ich denke, dass etwas so sein muß, z.B. ein Kind schreien lassen oder verhauen, weil das Umfeld es auch so macht, werde ich es genauso machen. Wenn ich selbst ein emotional ausgehungertes inneres Kind habe, werde ich mir schwer tun, auf dieser Ebene für mein Kind da zusein und wenn ich den ganzen Tag körperlich arbeite, bin ich wahrscheinlich physisch nicht in der Lage, mich zu kümmern. Aus der inneren Kind Perspektive dürfen wir uns der eigenen Verletzungen bewusst werden. Sonst können sie nicht heilen. Sie müssen ans Licht gebracht werde, um heilen zu können, auch wenn es schmerzhaft ist. Wir müssen lernen Gefühle halten zu können, nicht aus-halten. Halten ist die bewusste Entscheidung, sie zu fühlen , während aushalten den Widerstand gegen das Gefühl beinhaltet. Es gilt, mit unseren Gefühlen zu sein (auch den „Schlechten“), sie im Körper zu spüren und sie nicht automatisch zu verdrängen, wenn wir sie nicht haben wollen. Wir müssen lernen, dass sie uns nicht umbringen, sondern befreien. Wir müssen lernen, die Wut, den Hass, die Trauer zulassen, ohne anderen damit zu schaden. Tun wir dies nicht, entwickeln sich diese Anteile zu unserem Schatten und wir projizieren sie in die Welt und auf andere Menschen. Und wir müssen lernen, das ALLE Gefühle uns wertvolle Dienste erweisen und uns die Richtung zeigen, die für uns richtig ist. Wir können diesen unheilvollen Kreislauf unterbrechen. Indem wir uns auf den Weg machen uns selbst zu er-kennen und uns und unseren Wunden mit Mitgefühl zu begegnen. Du kannst den folgenden Brief nach deinen Bedürfnissen abändern. Diesen Brief kannst du für dein inneres Kind lesen, als ob deine Eltern in vorlesen würden. Du kannst ihn aber auch in Gedanken an deine Kinder schicken. Brief an ein Kind : Mein liebes Kind, es tut mir leid von Herzen leid, dass ich nicht besser für dich da war. Es tut mir leid, wenn ich meine Erwartungen auf dich projiziert habe. Es tut mir leid, wenn ich dich nicht wirklich gesehen habe und dir nicht zugehört habe. Es tut mir leid, wenn ich meinen Scheiß bei dir abgeladen habe. Es tut mir leid, wenn ich Dinge von dir erwartet habe, die nicht deinem Wesen entsprochen haben und diese erzwungen habe. Es tut mir leid, wenn ich dich emotional nicht halten konnte. Es tut mir leid, wenn ich dir Gewalt angetan habe, physisch, mental oder emotional. Es tut mir leid, wenn ich dich bestraft habe, weil ich keine bessere Lösung wusste. Es tut mir leid um viele falsche Worte und zu wenig von den richtigen. Es tut mir leid, wenn ich dich allein gelassen habe. Es tut mir auch leid, dass ich dir nicht die Liebe geben konnte, die du wirklich verdient hast.
von Andrea Ebenhöch 5. Mai 2024
über eine besondere Beziehung
von Andrea Ebenhöch 22. April 2024
Lernen liegt in der Natur des Menschen
von Andrea Ebenhöch 15. September 2023
Wann beginnen die Selbstzweifel? Ich vermute mit den ersten Regulierungen und Erziehungsmaßnahmen der Eltern. Vielleicht sogar schon vorher im Mutterleib, wo wir die Selbstzweifel unserer Mütter energetisch und physisch über den Blutkreislauf aufnehmen. Möglicherweise auch über unsere Ahnen durch transgenerationales Trauma. Und so müssen wir uns im Leben mit diesem Thema auseinandersetzen. Ich denke jeder hat schon einmal an sich gezweifelt. An den eigenen Handlungen, Entscheidungen, Fähigkeiten und manchmal sogar an der eigenen Person. Unser Ego ist dabei wenig hilfreich. Wenn es uns auf der einen Seite sagt wie toll wir sind und andererseits wie den kleinsten Wurm aussehen lässt. Oft sind uns diese inneren Gespräche gar nicht bewusst. Wir bemerken oft nicht einmal, wie wir uns die ganze Zeit selbst untergraben. „Fritz kann das besser.“ „Das schaffe ich eh nie.“ „Doris ist viel schlauer als ich.“ „Wenn sie wüssten, wie ich bin, würden sie mich nicht mögen.“ „Ich bin zu dumm.“ „Ich bin zu engstirnig.“ „Ich bin zu faul.“ Diese Liste können wir endlos fortsetzen. Es ist einfach nicht hilfreich, sich ständig zu vergleichen. Es gibt immer jemanden, der schöner, schlauer, erfolgreicher, usw. ist. Und wieso sollte es gut sein, wenn ein Vogel sich wie ein Fisch verhält oder ein Löwe wie ein Hase. Gerade die Vielfalt und Unterschiede machen es doch interessant. Wenn alle gleich wären, wäre es bald langweilig. Wir bewundern meist die Menschen, die authentisch und individuell ihr Leben leben und trauen uns selbst nicht aus unserem Verlies heraus. Wie oft hast du selbst aus Angst und Unsicherheit nicht so gehandelt, wie du wirklich wolltest? Wie oft hast du deine Meinung nicht mitgeteilt, weil du anderen gefallen oder niemanden verletzen wolltest? Wie oft hast du Entscheidungen nicht oder zu spät getroffen, weil du deiner inneren Stimme nicht geglaubt hast? Es gibt zum Glück viele Möglichkeiten, die Selbstzweifel zu überwinden. Meine Favoriten sind Meditation und Achtsamkeit, weil man hier immer wieder lernt, nicht zu werten. Auch Kinesiologie und Reiki , aber ebenso Psychotherapie, Schatten- und innere Kind Arbeit und viele andere Techniken können helfen, Glaubenssätze und Selbstzweifel aufzulösen. Du musst nicht in ihnen gefangen bleiben. Und auch wenn es erst einmal schwierig wird, sich dem eigenen Schatten zu stellen, wartet dafür größere Freiheit auf dich. Mach dich auf den Weg. Es lohnt sich!
von Andrea Ebenhöch 7. Mai 2023
In diesem Artikel geht es um die Zurücknahme der eigenen Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse, also Selbstverleugnung und die Auswirkungen. Und das tun wir alle manchmal. People Pleasing - mit seiner Meinung hinter dem Berg halten, um: anderen zu gefallen andere zu unterstützen andere nicht zu verletzen sich als ungefährlich darzustellen Harmonie zu erschaffen Konfrontation zu vermeiden Geliebt zu werden Tiefer liegend Unangenehme Gefühle (Angst, Trauer, Wut und Scham) nicht aushalten zu müssen - wie kann ich lernen unangenehme Gefühle aushalten? Sich selbst nicht wertschätzen Angst vor Ablehnung Sich selbst nicht lieben - wie kann ich lernen, mich selbst zu lieben? Die eigenen Bedürfnisse nicht kennen und/oder nicht dafür eintreten oder sich dafür schämen. Glaubenssätze, die damit zusammenhängen: Ich bin nichts wert Ich darf keine Bedürfnisse haben Ich muss mich an andere anpassen, um nicht aufzufallen oder geliebt zu werden Ich bin nicht liebenswert Streit ist bedrohlich Die Bedürfnisse von anderen stehen über meinen eigenen Wer mag schon Schleimer und A….kriecher? Katzbuckeln ist wohl die unangenehmste Ausprägung vom People Pleasing. Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, die ihre Meinung zurückhalten. Das ist nicht immer verkehrt. Wenn es aber ein Dauerzustand wird, dann ist es höchst ungesund für dich und andere. Es kann auch sein, dass du nur bei bestimmten Menschen oder Situationen unauthentisch bist, z.B. bei der Arbeit, Streit, deinen Freunden oder dem Partner. Vielleicht bist du dir nicht einmal bewusst darüber und wunderst dich nur, dass die Situation für alle Beteiligten immer schlechter wird. Möglicherweise denkst du über dich, dass du nicht annehmbar bist, so wie du bist und handelst aus diesem Glaubenssatz heraus. Die Kehrseite von „Ich will keinen Ärger“, „andere nicht verletzen oder belasten“ oder „Die Situation ist nicht wert, etwas zu sagen.“, ist nämlich ein Verlust deiner Authentizität. Du willst es vielleicht nicht oder es ist dir gar nicht bewusst, aber du bist unehrlich und zeigst dich nicht, wie du bist. Somit wissen andere auch nicht, wie du wirklich bist. Selbstverleugnung führt vielleicht kurzfristig zu einer Beruhigung der Lage, aber auf Dauer wirst du unglücklich damit, weil du zu kurz kommst. Ein Beispiel: Als Kind hast du vielleicht gelernt, dass deine Bedürfnisse nicht zählen. Wenn du sie geäußert hast, wurdest du vielleicht geschimpft und fühltest dich deshalb zurückgewiesen und ungeliebt. Um den Schmerz des ungeliebt seins nicht aushalten zu müssen, hast du lieber deine Bedürfnisse unterdrückt und dich verhalten, wie Mama und Papa es wollten. Ein Glaubenssatz, der dadurch entstanden ist, könnte lauten: „Meine Bedürfnisse zählen nicht.“ Als Erwachsener bist du nun selbst für deine Bedürfnisse verantwortlich. Wenn du sie weiter verleugnest, entsteht Druck in dir, der früher oder später zu Krankheiten führt. Wenn du aber deine Bedürfnisse äußerst, kommst du ebenfalls unter Druck, weil das mit deinem Glaubenssatz kollidiert. Eine weitere Folge ist, dass du Menschen (Chefs, Kollegen, Freunde, Partner) in dein Leben „ziehst“, die dem Bild in dir entsprechen und dich und deine Bedürfnisse nicht wahrnehmen, bzw. dich klein halten wollen. (Wie innen, so außen) Die Lösung ist , dass du zuerst einmal beginnst, dich selbst zu sehen und wahrzunehmen, wer du wirklich bist und was du wirklich brauchst.(siehe folgenden Artikel ) Es ist kein kurzer, leichter Weg, aber er lohnt sich. Du musst dabei all deine Konditionierungen hinter dir lassen und alles, was du zu sein glaubst. Du gibst dir und anderen die Möglichkeit, dich wirklich zu sehen. Und sie können wirklich dem trauen, was du sagst, tust und bist. Vielleicht wirst du dabei einige Menschen verlieren, weil entweder du sie nicht mehr in deinem Leben möchtest oder weil sie dich nicht mehr mögen. Aber du wirst dich selbst dafür nicht mehr verlieren!
von Andrea Ebenhöch 21. April 2023
Was ist der Fawn - Response / Bambi-Reaktion? Du kennst vielleicht Fight / Flight / Freeze als Antwort auf verschiedene Arten von Bedrohung. Die Forschung hat seit einiger Zeit einen 4. Reflex dazu genommen, den Fawn Response. Dies ist eine erweiterte Form der Freeze Reaktion und dient als Abwehr- bzw. Schutzverhalten bei gefühlter Bedrohung. Du gibst deine eigene Persönlichkeit komplett auf, um den anderen zu beschwichtigen. Du zeigst dich unterwürfig, indem du dich an die andere Person anpasst und ihr alles recht machst. Du fühlst dich super gestresst, wenn andere dich kritisieren, weil du so sehr gemocht werden willst. Du willst es jedem recht machen. Du willst nur Harmonie um dich, hältst Konflikt nicht aus und machst dich deshalb klein oder unsichtbar. In Partnerschaften möchtest du „Gleichklang um jeden Preis“. Du bist nicht du selbst, sondern das, was die andere Person möchte, damit Frieden herrscht. Wie ist die Bambi Reaktion entstanden? Hier möchte ich einige Situationen aufzeigen, die dazu führen können. Als Kind bist du angewiesen auf die Liebe und Fürsorge deiner Eltern, weil diese existenziell für dich ist. Wenn du nun in einer unsicheren Umgebung aufwächst, musst du deine Eltern ständig beobachten, damit du genau weißt, wann sie schlechte Laune haben. Sonst könnte es passieren, dass du verbale oder körperliche Gewalt in Form von Anbrüllen oder Schlägen erfährst. Vielleicht hatte aber auch ein Elternteil schon die gleiche Art, auf Bedrohung zu reagieren und du hast es dir dort abgeschaut. Oder du wurdest nur beachtet, wenn du das liebe Mädchen oder der brave Junge warst und alles gemacht hast, was deine Bezugspersonen erwartet haben. Vielleicht war auch ein Elternteil psychisch oder physisch krank und du hast dich deshalb angepasst, um keine zusätzliche Last zu sein. Du hast gelernt, dass eine Beziehung nur funktioniert, wenn du dich ganz und gar unterordnest und deine Bedürfnisse hinten anstellst, so dass zwischen dir und dem Partner/in nur Gleichklang besteht. Du hast gelernt, dass du so, wie du bist nicht liebenswert bist. Leider führt all das dazu, dass du dein authentisches Selbst hinten anstellst und dich nicht zeigst, wie du bist. Du lebst nicht das Leben, dass du möchtest. Und es kann leider auch dazu führen, dass du in Beziehungen ausgenutzt oder missbraucht wirst. Du kannst dann auch krank werden, weil dein Körper innerlich „Stopp“ ruft. Schritte in die Freiheit: Schau dir die Themen aus deiner Kindheit genau an, Stichwort „ Innere Kind Arbeit “ Werde dir deiner eigenen Werte und Bedürfnisse bewusst. Nimm deine Bedürfnisse wahr und äußere sie. Das kannst du in sicherem Rahmen üben, z.B. bei Freunden. Lerne dich selbst wertzuschätzen und zu lieben. Schau dir deine Schattenthemen an. Möglicherweise brauchst du Unterstützung durch Psychotherapie, Kinesiologie oder andere Verfahren. Sei mutig und zeige dich wie du bist! Du wirst einige Leute vergraulen, aber auch die anziehen, die genau zu dir passen.
von Andrea Ebenhöch 7. April 2023
Ich habe einen Körper, mit dem ich mich auf dieser Erde fortbewegen kann. Er atmet, muss essen und trinken, um zu leben. Ist mir bewusst, wie wertvoll er ist? Oft nicht. Oft schade ich ihm mehr, als ich ihn pflege. Ich bewege den Körper zu wenig, schlafe nicht ausreichend, gebe ihm keine gute Nahrung oder führe ihm sogar Gifte zu. Und er? Er verzeiht mir vieles, regeneriert sich auf wunderbare Weise und trägt mich weiter durchs Leben, so dass ich diese Erfahrung, auf der Erde zu leben, machen kann. Ich habe Gedanken. Manchmal gute, manchmal auch schlechte. Bin ich mir bewusst, wie sehr Gedanken mein Leben formen? Auch wenn ich es weiß, halte ich meine Gedanken oft nicht im Zaum. Da braucht nur etwas nicht laufen wie erwartet und schon geht die negative Gedankenspirale los. Wenn ich selber gut gelaunt bin, kommen mir lauter lächelnde Menschen entgegen. Wenn ich schlecht gelaunt bin, wird mir auch das gespiegelt. Es lohnt sich die eigenen Gedanken zu beobachten und sie gegebenenfalls zu verändern. Was ich über mich und mein Leben denke wird Wirklichkeit. Ich habe Gefühle. Auch die gehören zu mir. Manchmal bin ich in gutem Kontakt zu ihnen und manchmal ist mir gänzlich unbewusst, was in mir los ist. Oft merke ich gar nicht, wie meine Gedanken und Gefühle unmittelbar zusammenhängen. Viele Gefühle möchte ich auch nicht so gerne wahrnehmen, beispielsweise Angst oder Ärger und vor allem Scham. Aber auch diese sind ein Teil von mir und wenn ich sie verdränge, machen sie sich unbewusst durch den Körper bemerkbar. Als Schmerz, Unruhe, Verspannung, usw.. Nur wenn ich meine Gefühle voll und ganz annehme, ist es möglich, sie zu integrieren. Denn sie enthalten wichtige Botschaften für mich. Ich habe einen Energiekörper, der aus Aura, Chakren und Meridianen usw. besteht. Dieser ist uns meistens verborgen, obwohl wir über ihn Prana aufnehmen und durch ihn mit anderen und unserer Umgebung kommunizieren. Wir spüren oft genau, wie es anderen geht, oder wie z.B. Die Stimmung in einem Raum ist. Was bleibt übrig, wenn ich all diese Schichten entferne? ____________________________________ Ich lebe jetzt auf der Erde und kann hier Erfahrungen machen. Ich kann Trauer fühlen, Angst aber auch Freude und Liebe. Ich darf sehen, schmecken, riechen,hören, spüren! Ich kann denken und tanzen, lachen und weinen. Und ich kann Mitgefühl entwickeln für mich und alle Lebewesen. Wie schön ist das!
von Andrea Ebenhöch 31. März 2023
Gerade heute - sei ohne Ärger sei ohne Sorge sei dankbar für alles Lebendige sei ehrlich und arbeite fleißig an Dir (verdiene dein Brot ehrlich) sei respekt- und liebevoll zu allen Wesen Reiki ist ein Weg zu spirituellem Wachstum. Die Lebensregeln sind dabei Wegweiser. Ich fasse diese „Regeln“ nicht dogmatisch auf, sondern als Angebot, mehr an mir selbst zu arbeiten, um meinem wahren Selbst näher zu kommen. All diese Regeln sind Wegweiser nach innen. Sie weisen dich darauf hin, mehr Achtsamkeit dem Leben gegenüber zu entwickeln und im gegenwärtigen Augenblick zu sein. Je mehr du in deiner spirituellen Entwicklung fortschreitest, umso mehr entstehen diese Qualitäten ganz von selbst in dir. 1. Lebensregel - gerade heute, sorge dich nicht Es soll nicht bedeuten, dass du jede Sorge in dir unterdrücken sollst. Vielmehr weist sie dich darauf hin, dass es im jetzigen Augenblick keine Sorgen gibt und du Vertrauen ins Leben entwickeln darfst. Sorgen entstehen durch Gedanken, die wir an eine unsichere Zukunft haben oder durch Rückblicke in unsere Vergangenheit, in der wir unangenehme Dinge erlebt haben. Wenn du also mehr im gegenwärtigen Augenblick verweilst, entwickelst du mehr Vertrauen in dich und das Leben. Achtsamkeit und Meditation helfen hier sehr. Besonders Übungen zur Erdung und Ausgleich des Wurzelchakras helfen hier. 2. Lebensregel - gerade heute, ärgere dich nicht. Auch hier wäre es falsch, die Gefühle einfach zu unterdrücken. Setze dich bewusst mit den Schattenthemen auseinander, die mit Ärger und Wut zusammenhängen. Je mehr du diese Trigger bearbeitest, umso friedlicher und gleichmütiger wirst du. Du musst dann nicht mehr auf alle Ärgernisse reagieren, sondern kannst sie gelassen betrachten. Aber Vorsicht vor spirituellem Bypassing!!! Es nützt nichts, unliebsame Gefühle zu umgehen indem man sie z.B. weg meditieren will, anstatt sie wirklich zu fühlen. Hier hilft die Arbeit mit dem inneren Kind und Schattenarbeit. Ausgleich des 3. Chakras und des 5. Chakras sind hier wichtig. 3. Lebensregel - gerade heute sei dankbar Hier geht es darum, deinen Fokus auf all die positiven Dinge zu legen, die das Universum dir schon beschert hat. Deine Wertschätzung zieht dadurch sogar neue Schätze in dein Leben. Dankbarkeit hilft dir, eine positive Sicht auf die Welt zu kultivieren. Es gibt viele kleine Rituale dafür, z.B. ein Dankbarkeitstagebuch, die dich dabei unterstützen. Besonders das Herzchakra kannst du hierbei einbeziehen und ausgleichen. 4. Lebensregel - gerade heute, verdiene deinen Lebensunterhalt ehrlich Die meisten Menschen wissen nicht einmal, wer sie sind und was sie wirklich in ihrem Leben möchten. Sie leben ihre Konditionierung. Echte Authentizität entsteht aus der Selbstreflexion. Erst wenn du dich selbst erkennst, kannst du wirklich ehrlich dir selbst und anderen gegenüber sein. „Glaube nicht alles, was du von dir denkst.“ Vieles sind konditionierte Glaubensmuster. Wenn du deine Arbeit mit Freude verrichtest, weil du sie gerne tust und sie dir entspricht, wird diese qualitativ besser sein, als eine, die du mit Unwillen machst. Außerdem wird sie eine positive Auswirkung auf die Menschen haben, die damit in Berührung kommen. Eine Arbeit, auch eine rein technische, wird sich positiver gestalten, wenn du sie mit Herz machst. 5. Lebensregel - gerade heute, sei mitfühlend mit dir und anderen Entspricht dem Gebot: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Wenn du dich selbst erkennst, deine Bedürfnisse wahrnimmst und die Verantwortung für dich und dein Wohlergehen übernimmst, lebst du Selbstliebe und Selbstmitgefühl. Und das überträgt sich vollkommen natürlich auch auf dein Umfeld. Je mehr du dich selbst liebst, umso mehr kannst Du anderen mitfühlend begegnen. Durch Selbstheilung und Arbeit mit dem Herzchakra kannst du hier viel bewirken.
von Andrea Ebenhöch 24. März 2023
Spiritualität ist die Hinwendung und das Anerkennen von etwas größerem Geistigen. Dieses Geistige ist nicht mit dem Verstand erklärbar, sondern nur von jedem Einzelnen erfahrbar. Spiritualität kann mit den verschiedenen Religionen verbunden sein oder ganz allein für sich stehen. Vielleicht bist auch du ein Sinn Suchender, der sich fragt, ob sein Dasein eine tiefere Bedeutung hat. Oder du stellst dir Fragen über unsere Gesellschaft und Lebensweise und was wirklich zählt im Leben. Spirituelle Einsichten können dein ganzes Leben verändern. Manchmal treten diese Erkenntnisse spontan auf. Eine logische Begründung ist dabei nicht möglich. Deshalb ist es auch schwierig, diese Erfahrungen zu beschreiben. Man kann diese Erfahrung auch nicht direkt weitergeben wie Wissen. Für viele Menschen ist es aber spürbar, wenn sie mit einer spirituellen Person in Verbindung kommen. Sie nehmen das Energiefeld dieser Person (z.B. Amma, Thich Nhat Hanh) wahr und werden davon stark berührt. Das kann eine Sehnsucht nach der Erfahrung des puren Seinszustandes auslösen oder eine bestehende Spiritualität vertiefen. Natürlich gibt es aber auch eine ganze Reihe möglicher Übungen, die Spiritualität für dich erfahrbar machen. Du kannst beten, meditieren, Reiki oder andere Energiearbeit anwenden, dich in Achtsamkeit und Mitgefühl üben, spirituelle Texte lesen, ein Mantra chanten, ….Du kannst aber auch einfach spazieren gehen und dort eine tiefe Verbindung mit der Natur und dem All-Geist (Gott) erleben. Oft wird Spiritualität mit Esoterik gleichgesetzt, was aber nicht ganz übereinstimmt. Ich würde sagen, Esoterik ist ein Weg zu Spiritualität, aber eben nicht der einzige. Und nicht immer führen esoterische Praktiken zu tiefen Erkenntnissen. Die Erfahrung von tiefer Verbundenheit mit allem Irdischen und einem höheren geistigen Bewusstsein ist Teil eines Bewusstwerdungsprozesses. Den höchsten Ausdruck findet Spiritualität in Liebe, Mitgefühl und der totalen Erfahrung des "ich bin". Das sind Seinszustände in denen dein Herz vollkommen mit der höchsten Wirklichkeit verbunden ist.
von Andrea Ebenhöch 17. März 2023
Sie hat nichts zu tun mit Egoismus. Egoismus entsteht nicht aus Liebe, sondern aus Mangeldenken und geringem Selbstwert. Mangeldenken entsteht, wenn du selbst von dir getrennt bist und dir nicht bewusst ist, dass alles, was du brauchst schon in dir ist. Der geringe Selbstwert sagt dir, dass du allein es nicht schaffen kannst. So bist du immer in der Rolle des Bedürftigen. Du suchst im Außen, was dort gar nicht zu finden ist. Der Weg zur Selbstliebe beginnt mit der Erkenntnis, dass du selbst, und nur du, für dein Wohlergehen verantwortlich bist. Dann beginnt dein Weg nach Hause zu dir. Es gibt viele Hilfsmittel auf diesem Weg, aber gehen kannst nur du ihn. Dein Höheres Selbst und deine geistige Führung stehen dir allzeit zur Seite. Du wirst den richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnen, die dir manchmal mit Wissen und manchmal mit Herausforderungen die richtige Richtung für dich aufzeigen. Glauben, Religion, Esoterik und andere spirituelle Wege zielen in ihrem Ursprung immer darauf, dich dir selbst näher zu bringen und damit in Verbindung mit der Schöpferenergie (Gott) zu kommen. Da ich in einer christlich geprägten Gesellschaftsform aufgewachsen bin, möchte ich eines der 10 Gebote erwähnen: „ Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst .“ Der Fokus lag für viele Generationen auf dem ersten Teil dieses Satzes. Ein fataler Irrtum. Nur wenn du selbst dir mit Liebe begegnest und dein Gefäß füllst, kannst du überfließen und diese Liebe dann zum Nächsten weiter fließen lassen. Deshalb bist DU die erste Priorität in deinem Leben . Wenn du selbst lernst, dir mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen, mit all deinen Fehlern und Unzulänglichkeiten, dann bist du das Gegenteil eines Egoisten. Du kannst anderen Menschen frei begegnen und nicht aufgrund einer Bedürftigkeit. Letztendlich sind wir alle auf dem selben Weg. Wir alle sind Teil eines Ganzen und je mehr du dir selber darüber bewusst bist, desto verbundener bist du mit allem was lebt und begreifst dich als Teil davon. Informationen, Techniken und Phänomene (Hellsehen, Hellfühlen, Aurasehen, Heilenergie, Jenseitskontakte und andere) sind nur Teil des Weges. Das Ziel ist die Rückverbindung oder besser gesagt, die Rückerinnerung an das was du wirklich bist - reines Bewusstsein.
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